Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie

Fachausschuss Forensik

der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)

Zeitschrift "Pflege Professionell": Ausgabe zum Themenschwerpunkt "Pflege & Forensik"

Um dem deutschsprachigen Gesundheitswesen ein weiteres Fachmagazin zu bieten, wurde im Mai 2015 die OpenSource-Zeitschrift "Pflege Professionell" ins Leben gerufen. Die aktuelle Ausgabe hat den Themenschwerpunkt "Pflege & Forensik".  

Ein kostenloser Download der Zeitschrift sowie weitere Informationen stehen hier zur Verfügung:  https://pflege-professionell.at/2019-2 

Anmerkung der Redaktion von Forensik.de:

Einige der in diesem Themenheft veröffentlichten Bilder sind sehr klischeehaft und bedienen Vorurteile, insbesondere das Titelbild.

Mit forensisch-psychiatrischer Pflege haben diese Bilder nichts gemeinsam, sie vermitteln ein völlig falsches Bild und entsprechen nicht der Grundhaltung des Fachausschuss Forensik.

Es ist schade, dass die Herausgeber von "Pflege Professionell" durch diese reißerischen Bilder Leser anlocken möchten. Eine Bilderauswahl, die sachlicher und den Inhalten der forensisch-psychiatrischen Pflege gerechter wäre, wäre wünschenswert gewesen, insbesondere um den Vorurteilen entgegen zu treten und sie abzubauen.

Zudem bedient der Artikel "Das Pflegefachpersonal als Rückgrat der forensischen Psychiatrie" ein sehr tradiertes Bild der forensisch-psychiatrischen Pflege, das nicht mehr zeitgemäß ist.

Nichtsdestotrotz bieten einige Artikel in dieser Ausgabe der „Pflege Professionell“ einen Einblick in das, was die praktische forensisch-psychiatrische Pflege tatsächlich beinhaltet. Und das ist, kurz gesagt, weit entfernt von dem, was die teils martialischen Bilder und der benannte Artikel darstellen.


 

Was tun, wenn ein psychisch erkrankter Mensch straffällig wird? Hinweise für Angehörige zum Verfahren zwischen Tat und Urteil.

Hier finden Sie Hinweise für Angehörige zum Verfahren zwischen Tat und Urteil, zusammengestellt von Herrn Dr. Meesmann von der "Initiative Forensik" der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

 


 

Wegweiser für Angehörige von Forensik-Patienten

Ein Wegweiser für alle, die sich für das Thema Unterbringung in der Forensik interessieren.

Hat ein liebgewonnener Mensch aufgrund einer psychischen Erkrankung eine rechtswidrige Tat begangen und wurde in einem forensischen Krankenhaus untergebracht, geraten Familie, Freunde oder Bekannte schnell in eine schwierige Lage. Polizei, Gerichte oder Forensiken sind machtvolle Institutionen, mit denen man nur selten in Berührung kommt. Daher können leicht Gefühle der Überforderung, Hilflosigkeit und Ratlosigkeit, die sich ebenso in Ängsten und Sorgen ausdrücken können, entstehen.

Dieser Wegweiser ist speziell auf die Bedürfnisse von Angehörigen, deren Familienmitglied oder Freund in der Forensik untergebracht ist und nach § 63 Strafgesetzbuch (StGB) verurteilt wurde, ausgerichtet. Er soll Ihnen als Angehörige Mut machen und Unterstützung in dieser schweren Situation geben. Themen wie die eigene seelische Gesundheit oder Hilfe zur Selbsthilfe werden ebenfalls aufgegriffen. [Download hier]


 

Hilfen für Opfer einer Straftat

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat ein Merkblatt für Opfer einer Straftat und eine Opferfibel veröffentlicht.

Niemand ist darauf vorbereitet, Opfer einer Straftat zu werden. Egal, ob es um einen Taschendiebstahl, eine schwere Körperverletzung oder eine andere Straftat geht: Man ist durch die Straftat verletzt oder verstört und weiß danach oft nicht, was man machen soll. Das Merkblatt soll  einen ersten Überblick darüber geben, wo in dieser Situation Hilfe zu finden ist finden und welche Rechte betroffene haben. [Download hier]

Die Opferfibel führt die Rechte von Geschädigten und Verletzten im Rahmen eines Strafverfahrens auf. Viel zu lange hatte das deutsche Strafverfahrensrecht nur den Täter im Blick. Opfer waren vor allem Beweismittel zur Aufklärung der Tat, mehr nicht. Das ist zum Glück Vergangenheit. Inzwischen ist der Opferschutz fester Bestandteil unserer Strafprozessordnung.[Download hier]


 

Publikationen des Nationalen Zentrums für Kriminalprävention (NZK)

Auf der folgenden Seite finden Sie einen Überblick der Publikationen des Nationalen Zentrums für Kriminalprävention (NZK) u.a. zum Thema der Wirksamkeit stationärern Behandlung von Sexualstraftätern in Deutschland; den Effekten der ambulanten Behandlung von Sexualstraftätern und Mehrfachtätern sowie zur Prävention von Islamisierung