Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie

Fachausschuss Forensik

der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)

Call for Participation: European Forum for Restorative Justice, 5/6 June, Bilbao/Spain.

The EFRJ (European Forum for Restorative Justice) organises a 2-day International RJ Symposium (Bilbao, Basque country, Spain, 5-6 June) on the newly adopted CoE Recommendation on RJ in criminal justice matters, including many interactive sessions for practitioners, policymakers and researchers to actively engage in the discussion. Before the event, the EFRJ membership will meet for its Annual General Meeting on 4 June evening. 

For further information click [here].


 

Forensik Forum 2019 der Alexianer Christophorus GmbH

RAUM FÜR FRAGEN... ...UND DISKUSSION

Beim regelmäßig stattfindenden Forensik Forum wird besonderes Augenmerk auf die Förderung des Verständnisses für den Maßregelvollzug in der Öffentlichkeit gerichtet. Das Forum ist daher nicht nur für Experten eine Plattform für fachlichen Austausch, sondern auch für jeden Bürger, der sich sachlich mit dem Thema Forensische Psychiatrie befassen möchte.

Die Veranstaltungen des Forensik Forums der Alexianer Christopherus GmbH in Münster werden themenbezogen durch einen Kurzvortrag des Referenten eingeleitet und bieten anschließend die Möglichkeit für Fragen und Diskussion. Termine & Nähere Inforamtionen [hier].

Ort: Kunsthaus Kannen, Alexianerweg 9, 48163 Münster.

Beginn: März bis November 2019, jeweils 19 Uhr, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.


 

24. Deutscher Präventionstag am 20. und 21. Mai 2019 in Berlin

Teilhabe und Gestaltung, Vielfalt und Toleranz sind Begriffe, die sich aus den demokratischen Grundwerten ableiten. Demokratie setzt damit die Rahmenbedingungen für präventives Handeln. Sie ist sowohl die Basis als auch der Motor von Prävention. Im Bereich der Prävention von Gewalt und Radikalisierung ist die Förderung von Demokratie zudem ein zentrales Mittel der Prävention.

Diesem umfassenden Zusammenwirken widmet sich der Schwerpunkt des 24. Deutschen Präventionstages.

Hier finden Sie das [Programm] und weitere Infos zu Positionen der [Autorinnen und Autoren].


 

Jahrestagung der Bewährungshilfe Stuttgart: „Einmal Täter, immer Täter? Zum Ausstieg aus der Kriminalitätsspirale. Einblicke in die aktuelle Desistance-, What-works- und Resilienzdiskussion“

Am 24. Mai 2019 findet die diesjährige Jahrestagung der Bewährungshilfe Stuttgart statt unter dem Thema:

„Einmal Täter, immer Täter? Zum Ausstieg aus der Kriminalitätsspirale. Einblicke in die aktuelle Desistance-, What-works- und Resilienzdiskussion"

Uhrzeit: 09:00-15:00 Uhr

Ort: DHBW Stuttgart, Jägerstraße 58, 70174 Stuttgart

Programm hier.


 

Wenn’s schwierig wird - Methoden und Strategien zum Umgang mit herausforderndem Verhalten im Rahmen von Fortbildungen entwickeln, erproben und reflektieren.

06.06. – 07.06.2019 in Frankfurt am Main

Herausforderndes und störendes Verhalten von (straffällig gewordenen) Menschen kann oftmals hinderlich und anstrengend für die Arbeit in der Gruppe sein. In der Fortbildung werden gemeinsam Strategien für die eigene Praxis in der Arbeit mit Straffälligen entwickelt, erprobt und reflektiert, um die Beziehungsarbeit zielführend zu gestalten.

Informationen zum Seminar finden Sie [hier].


 

4. Bundeskonferenz der forensisch-psychiatrischen Pflege

Am 17./18. Juni 2019 wird die

4. Bundeskonferenz der

forensisch-psychiatrischen Pflege

zum Thema

„Ich spreche forensisch. Und Du?“

Auf Augenhöhe begegnen – miteinander arbeiten!

stattfinden.

Ziel der Konferenz ist es, am ersten Tag Empowerment und Recovery praktisch erfahrbar zu machen. Am zweiten Tag sollen Ideen und praktische Ansätze für die Arbeit mit Peers vorgestellt und die Möglichkeiten diskutiert werden, wie diese in die berufliche Praxis integriert werden können. So individuell jeder Lebens- und Rehabilitationsweg ist, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die professionell Tätigen. Für viele „Profis“ stellt sich die Frage, ob Pflegefachpersonen untergebrachten Personen authentisch Hoffnung vermitteln, Ihnen Orientierung im Behandlungs- und Rehabilitationsverlauf geben und sie zu eigenen Entscheidungen und Verhaltensveränderungen motivieren können? Und wenn ja, wie? Zur Beantwortung dieser Fragen hat ein paritätisch aus Expertinnen und Experten aus Erfahrung sowie mit Pflegedirektoren der LWL-Maßregelvollzugskliniken besetztes Gremium ein Programm entworfen. Dieses Programm sieht schwerpunktmäßig vor, dass Expertinnen und Experten aus Erfahrung Ihre Erfahrungen in Kleingruppen zu ihrer jeweils individuellen Lebens- und Rehabilitationsgeschichte, sowie zu einzelnen Phänomen und als förderlich bzw. hinderlich erlebten Interventionen teilen. Zu diesen Phänomene gehören u.a. „Vom Erhalt der kriminellen Energie“, „Zeitempfinden in der Unterbringung“, „Mann/ Frau sein im Vollzug“, Patientensubgruppen im Vollzug“ und „Unterschiede zwischen JVA und Maßregelvollzug“. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass am zweiten Konferenztag in Kleingruppen Kollegiale Fallbesprechungen durchgeführt werden, die konsequent unter Einbeziehung des Erfahrenen Wissens neue Blickwinkel ermöglichen sollen. Neben diesem Austausch wird eine Kunstausstellung einzelne forensisch relevante Phänomene und Interventionen „anders“ erfahrbar machen. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die während einer Unterbringung Ihren individuellen Recoveryweg über kreative Ausdrucksmöglichkeiten gefunden haben, werden Kunstwerke ausstellen und sie in der Auseinandersetzung mit diesen Kunstwerken zur Reflexion anregen. Die Titel einiger Werke lauten z.B. „Die Unschuldsvermutung“, „Die Bedürfnispyramide nach PsyCh.“, „Ab-sonderung“, „Zwangsbehandlung“ oder „Recover Me“. Lassen Sie sich überraschen und irritieren! Wer untergebrachten Personen Selbstbestimmung und Selbstbefähigung ermöglichen will, muss auch die eigenen Rollen und Handlungsweisen hinterfragen. Dazu bieten wir Ihnen zwei Tage einen Raum – und viel Expertise aus Erfahrung. Diese Erfahrungen sind für alle bedeutsam – für Pflegefachpersonen ebenso wie für Führungskräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Verwaltungsangehörige.

[Tagungseinladung, Programm und Infos zur Anmeldung finden Sie hier.]


 

Alexianer Sommerfest - 25 Jahre Sinnespark

Das öffentliche Sommerfest der Alexianer ist ein inklusives Begegnungsfest für Menschen mit und ohne Behinderung: Große und Kleine, Junge und Junggebliebene. Das abwechslungsreiche Programm auf der Bühne und im Sinnespark ist kostenfrei und auch in diesem Jahr wieder vielseitig. Mit dabei in diesem Jahr sind "Caught Indie Act" aus Osnabrück sowie die Stimmungsmacher von n'moal wat aans aus den Niederlanden. Kindertheater Don Kidschote sorgt für beste Unterhaltung unter der alten Weide.

An den Ständen geht es natürlich thematisch passend um alle Sinne und auch kulinarisch kommt kein Sinn zu kurz. Beginn ist um 11 Uhr mit einem ökumenischen Open-​Air-Gottesdienst, um 12 Uhr öffnen die Spielstände.

Hier finden Sie den Flyer mit weiteren Einzelheiten.


 

Die Kooperationsvereinbarung über die Integration von Strafgefangenen Was ist daraus geworden - was kann und muss noch werden?

15. & 16. Juli 2019, Evangelische Akademie Bad Boll

Vor bald drei Jahren wurde von Justiz-, Wirtschafts- und Sozialministerium, der Agentur für Arbeit, den kommunalen Spitzenverbänden, der Freien Wohlfahrtspflege und den Verbänden der Straffälligenhilfe die Kooperationsverein- barung über die Integration von Strafgefangenen und Sicherheitsverwahrten in Baden-Württemberg unter- zeichnet.

Flächendeckend sollen verbindliche Strukturen zur Integration der Strafgefangenen geschaffen werden, damit möglichst vielen von ihnen nach der Entlassung aus der Haft der Übergang in die Gesellschaft gelingt. Noch in Haft und unmittelbar nach der Entlassung soll beispielsweise die Wohnungsfrage geklärt und in Kooperation mit der Arbeitsagentur eine berufliche Perspektive aufgezeigt werden.

Wie sieht es heute, drei Jahre nach der Unterzeichnung der Vereinbarung mit der Umsetzung der Kooperationen vor Ort aus, welche Modelle haben sich wo und wie bewährt und wie geht es weiter?

Diesen Fragen stellt sich die Tagung mit einer Diskussion der Evaluationsergebnisse, Modellen aus der Praxis sowie der Diskussion mit Vertreter_innen aus der Politik über weitere Schritte hin zu einer guten Kooperation der unterschiedlichen Akteure für die Integration der Straf- gefangenen.

Programm und Informationen zur Anmeldung {hier}.


 

Interdisziplinäres Herbstsymposium für Psychopharmakologie „Psychopharmaka und andere Fachgebiete“

am 28. September 2019 in Wien im Radisson Blu Park Royal Palace Hotel

Der Umgang mit Psychopharmaka involviert längst nicht mehr nur Fachärzte der Psychiatrie. Akute sowie chronische psychiatrische Symptome und Störungen treten in allen erdenklichen medizinischen Kontexten auf. Dementsprechend gewinnt deren interdisziplinäre Behandlung nach evidenzbasierten Kriterien, aber auch auf Basis von Expertenempfehlungen und -erfahrungen zunehmend an Bedeutung.

Das vorläufige Programm umfasst eine breite Palette von Vorträgen - nähere Informationen erhalten Sie [hier].


 

Fachtagung - Migration und Kriminalität - 24. und 25. Oktober 2019 in Wiesbaden

Deutschland ist nicht erst seit kurzer Zeit ein Einwanderungsland. Diese Feststellung wird von vielen Menschen in diesem Land akzeptiert. Dass sie dennoch immer wieder öffentlich wiederholt wird, könnte darauf hinweisen, dass sie sich nicht von selbst versteht. Einige Menschen „mit Migrationshintergrund“ scheinen an äußerlichen Merkmalen leicht erkennbar zu sein. Was auf den ersten Blick auffällt und fremd erscheint, braucht aber nicht viel zu bedeuten...

Die diesjährige Herbsttagung wird sich aus interdisziplinärer Perspektive mit verschiedenen Zusammenhängen von Migration und Kriminalität befassen. Es wird ebenso um die Entstehung und Wahrnehmung von Kriminalität wie um deren Prävention gehen. Justizvollzug und psychiatrischer Maßregelvollzug werden besonders in den Blick genommen.

Infos zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie [hier].