Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie

Fachausschuss Forensik

der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)

Forensik Forum 2019 der Alexianer Christophorus GmbH

RAUM FÜR FRAGEN... ...UND DISKUSSION

Beim regelmäßig stattfindenden Forensik Forum wird besonderes Augenmerk auf die Förderung des Verständnisses für den Maßregelvollzug in der Öffentlichkeit gerichtet. Das Forum ist daher nicht nur für Experten eine Plattform für fachlichen Austausch, sondern auch für jeden Bürger, der sich sachlich mit dem Thema Forensische Psychiatrie befassen möchte.

Die Veranstaltungen des Forensik Forums der Alexianer Christopherus GmbH in Münster werden themenbezogen durch einen Kurzvortrag des Referenten eingeleitet und bieten anschließend die Möglichkeit für Fragen und Diskussion. Termine & Nähere Inforamtionen [hier].

Ort: Kunsthaus Kannen, Alexianerweg 9, 48163 Münster.

Beginn: jeweils 19 UhrAnmeldungen sind nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.


 

Fachtagung: Häusliche Gewalt und Sucht - 26. März 2019

Im Rathaus Stuttgart, Großer Sitzungssaal findet am Dienstag, dem 26.03.2019, eine Fachtagung der Stuttgarter Ordnungspartnerschaft gegen häusliche Gewalt statt.

Seit dem Jahr 2001 gibt es die „Stuttgarter Ordnungspartnerschaft gegen häusliche Gewalt“ (STOP). Seit 2003 wird sie von der Abteilung für individuelle Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart koordiniert. Verschiedene Institutionen und Beratungsstellen arbeiten gemeinsam an einer wirkungsvollen Gewaltprävention und -intervention. Ziel ist der Abbau bzw. die Verhinderung häuslicher Gewalt/Partnerschaftsgewalt sowie die zeitnahe Beratung und Hilfestellung für Opfer und Täter*innen nach einem Platzverweis, bei dem der Täter oder die Täterin die gemeinsame Wohnung verlassen muss. Das polizeiliche Einschreiten, Beratung der Betroffenen, eine konsequente Strafverfolgung sowie zivilrechtliche Schutzmaßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz bilden die Basis für ein Vorgehen gegen häusliche Gewalt.

Hier finden Sie den Tagungsflyer und das Anmeldeformular.


 

14. Forensisch-psychiatrisches Gespräch 2019: Umgang mit devianter Sexualität

Das Universitätsklinikum Tübingen lädt zum 14. Tübinger Forensisch- psychiatrischen Gespräch. Am 29. März 2019 erörtern die Referenten die therapeutischen Möglichkeiten zum Umgang mit devianter Sexualität von Menschen im Maßregelvollzug. Hier finden Sie nähere Infos zum Tagungsprogramm sowie zur Anmeldung.


 

Forensik in Italien & Deutschland - ein Vergleich

 Der Fachaussschuss Forensik der DGSP e.V. lädt herzlich zurr Fachtagung "Forensik in Italien und Deutschland - ein Vergleich" ein.

Die Veranstaltung findet am04.04.2019 in Berlin statt.

Es erwarten Sie Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Italien und Deutschland, unter anderem zur Reform des Maßregelvollzugs und zur Behandlung forensisch-psychiatrischer Patienten

in Italien. Die Veranstaltung wird in italienische bzw. deutsche Sprache übersetzt.

Nähere Informationen finden Sie hier.


 

VERNETZT - Alternativen zum Gefängnis schaffen: 26./27. April 2019

Justizvollzug unter Haftvermeidung und in freien Formen realisieren

Für viele verurteilte Straftäter führt eine Gefängnisstrafe nicht zu einem „Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten“, wie es das Gesetz fordert, vielmehr werden sie oft weiter kriminalisiert. Deshalb gewinnt in den Bundesländern und in Europa die Erkenntnis Raum, andere Formen des Justizvollzugs außerhalb des geschlossenen Gefängnisses zu schaffen. Einzelne Bundesländer haben deshalb zur Ergänzung ihres Strafvollzugsgesetzes ein Resozialisierungsgesetz verabschiedet und/oder besondere Möglichkeiten der Haftvermeidung realisiert...

Finden Sie auf den folgenden Seiten Informationen zur Fachtagung in der Evangelischen Akademie Meißen


 

Fachtagung Führungsaufsicht am 5./6. Mai in Frankfurt

Der Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik lädt zur Fachtagung in Frankfurt ein.

Thema der Tagung:

Abstinenzweisung - Nachsorge von forensischen Patienten (§ 63 StGB) - Aktuelle Entwicklungen im Recht der Führungsaufsicht.

Nähere Informationen: 

https://www.dbh-online.de/bildungswerk/fachtagung/fachtagung-fuehrungsaufsicht


 

13. Wiener Frühjahrstagung für Forensische Psychiatrie am 11.05.2019

Die diesjährige 5. Wiener Tagung für Interdisziplinäre Psychotherapie widmet sich dem Thema „Pharmakologische und psychotherapeutische Suchtbehandlung“, einem stets aktuellen gesellschaftlichen und medizinischen Problem. In der anschließenden

13. Wiener Frühjahrstagung Forensische Psychiatrie am 11.05.2019

werden forensisch-psychiatrische und kriminologische Aspekte thematisiert.

Nähere Informationen [hier].


 

Recovery in der forensischen Psychiatrie

2. Tagung für in der Forensik tätige Fachpersonen am Donnerstag, dem 16. Mai 2019, in den Universitätren Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Auf den ersten Blick scheinen die Bedingungen und engen Vorgaben des Massnahmevollzugs diesen Konzepten diametral entgegen zu stehen. Auf den zweiten Blick ist zu erkennen, dass die Recovery - Orientierung auch für die forensische Psychiatrie ein zielführendes Konzept sein kann, weil davon auszugehen ist, dass Partizipation und
Selbstbestimmung zu einem deliktfreien Leben beitragen.
Im Rahmen der Fachtagung wollen wir uns damit beschäftigen, wie die Umsetzung der Recovery - Orientierung in der forensischen Psychiatrie gelingen kann.


 

Jahrestagung der Bewährungshilfe Stuttgart: „Einmal Täter, immer Täter? Zum Ausstieg aus der Kriminalitätsspirale. Einblicke in die aktuelle Desistance-, What-works- und Resilienzdiskussion“

Am 24.Mai 2019 findet die diesjährige Jahrestagung der Bewährungshilfe Stuttgart statt unter dem Thema:

„Einmal Täter, immer Täter? Zum Ausstieg aus der Kriminalitätsspirale. Einblicke in die aktuelle Desistance-, What-works- und Resilienzdiskussion"

Uhrzeit: 09:00-15:00 Uhr

Ort: DHBW Stuttgart, Jägerstraße 58, 70174 Stuttgart

Programm hier.


 

4. Bundeskonferenz der forensisch-psychiatrischen Pflege

Am 17./18. Juni 2019 wird die

4. Bundeskonferenz der

forensisch-psychiatrischen Pflege

zum Thema

„Ich spreche forensisch. Und Du?“

Auf Augenhöhe begegnen – miteinander arbeiten!

stattfinden.

Ziel der Konferenz ist es, am ersten Tag Empowerment und Recovery praktisch erfahrbar zu machen. Am zweiten Tag sollen Ideen und praktische Ansätze für die Arbeit mit Peers vorgestellt und die Möglichkeiten diskutiert werden, wie diese in die berufliche Praxis integriert werden können. So individuell jeder Lebens- und Rehabilitationsweg ist, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die professionell Tätigen. Für viele „Profis“ stellt sich die Frage, ob Pflegefachpersonen untergebrachten Personen authentisch Hoffnung vermitteln, Ihnen Orientierung im Behandlungs- und Rehabilitationsverlauf geben und sie zu eigenen Entscheidungen und Verhaltensveränderungen motivieren können? Und wenn ja, wie? Zur Beantwortung dieser Fragen hat ein paritätisch aus Expertinnen und Experten aus Erfahrung sowie mit Pflegedirektoren der LWL-Maßregelvollzugskliniken besetztes Gremium ein Programm entworfen. Dieses Programm sieht schwerpunktmäßig vor, dass Expertinnen und Experten aus Erfahrung Ihre Erfahrungen in Kleingruppen zu ihrer jeweils individuellen Lebens- und Rehabilitationsgeschichte, sowie zu einzelnen Phänomen und als förderlich bzw. hinderlich erlebten Interventionen teilen. Zu diesen Phänomene gehören u.a. „Vom Erhalt der kriminellen Energie“, „Zeitempfinden in der Unterbringung“, „Mann/ Frau sein im Vollzug“, Patientensubgruppen im Vollzug“ und „Unterschiede zwischen JVA und Maßregelvollzug“. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass am zweiten Konferenztag in Kleingruppen Kollegiale Fallbesprechungen durchgeführt werden, die konsequent unter Einbeziehung des Erfahrenen Wissens neue Blickwinkel ermöglichen sollen. Neben diesem Austausch wird eine Kunstausstellung einzelne forensisch relevante Phänomene und Interventionen „anders“ erfahrbar machen. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die während einer Unterbringung Ihren individuellen Recoveryweg über kreative Ausdrucksmöglichkeiten gefunden haben, werden Kunstwerke ausstellen und sie in der Auseinandersetzung mit diesen Kunstwerken zur Reflexion anregen. Die Titel einiger Werke lauten z.B. „Die Unschuldsvermutung“, „Die Bedürfnispyramide nach PsyCh.“, „Ab-sonderung“, „Zwangsbehandlung“ oder „Recover Me“. Lassen Sie sich überraschen und irritieren! Wer untergebrachten Personen Selbstbestimmung und Selbstbefähigung ermöglichen will, muss auch die eigenen Rollen und Handlungsweisen hinterfragen. Dazu bieten wir Ihnen zwei Tage einen Raum – und viel Expertise aus Erfahrung. Diese Erfahrungen sind für alle bedeutsam – für Pflegefachpersonen ebenso wie für Führungskräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Verwaltungsangehörige.

[Tagungseinladung, Programm und Infos zur Anmeldung finden Sie hier.]