Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie

Fachausschuss Forensik

der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)

Stellenausschreibungen

Bremen: Die Bremer Werkgemeinschaft sucht für eine Forensische Wohngruppe Sozialpädagogische oder vergleichbare Fachkräfte  [Stellenausschreibung]. 

Nähere Informationen zur Bremer Werkgemeinschaft [hier].

 

Weitere aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Homepage der DGSP e. V.

Standortbestimmung zur forensisch-psychiatrischen Pflege der DGSP e.V.

Die Arbeitsgruppe "Pflege" des Fachausschuss Forensik der DGSP e. V. hat eine Standortbestimmung zur forensisch-psychiatrischen Pflege 2020 erarbeitet, die die DGSP e. V. nun veröffentlicht hat.

Mit dieser Standortbestimmung wird erstmalig die Verortung der forensisch-psychiatrischen Pflege auf der Ebene der Wissenschaft und Praxis dargestellt. Sie beschreibt zudem die Kompetenzbereiche und die Perspektiven des Berufsfeldes, um dessen Inhalte und Handeln zu verdeutlichen. Das interdisziplinäre Selbstverständnis der forensischen Psychiatrie soll gestärkt werden. Zugleich dient die Stellungnahme als bundeslandübergreifende Orientierung. Anlassgebend für die Standortbestimmung waren die Gesetzesnovellierungen des Jahres 2017 und die sich weiterhin ändernden Behandlungs- und Versorgungsstrukturen im „System Maßregelvollzug".

[Lesen Sie hier die Stellungnahme]  sowie die Stellungnahme anlässlich des internationalen Tages der Pflege.


 

Beratungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige


 

Offener Brief der DGSP e. V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel

In einem offenen Brief fordert die DGSP Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, während der Coronakrise und angesichts wichtiger Entscheidungen, die zur Eindämmung des Virus zu treffen sind, die Belange psychisch erkrankter Menschen zu berücksichtigen und sich für ihre Unterstützung einzusetzen.

Lesen Sie hier den offenen Brief der DSGSP e. V..


 

Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.: Telefonisches Hilfsangebot für „tatgeneigte“ Personen während der Corona-Krise

Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. bietet ab sofort im Rahmen des Präventionsprojektes „Keine Gewalt – und Sexualstraftat begehen" telefonische therapeutische Hilfestellungen für Menschen an, die befürchten, eine Straftat zu begehen.

 

Insbesondere Personen mit sexuellen Phantasien gegenüber Kindern oder zu Gewalttaten neigende Personen können dieses kostenlose und anonyme Angebot nutzen.

Bundesweite kostenfreie Hotline:

0800 70 222 40  (Montag bis Freitag, jeweils 9.00-18.00 Uhr)

Ausführliche Informationen erhalten Sie [hier] sowie auf der Homepage www.bevor-was-passiert.de/


Aktuelle Zahlen zur Anzahl der Menschen, die aufgrund des Konsums illegaler Drogen verstorben sind.

Die Drogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) hat eine aktuelle Statistik vorgestellt, derzufolge die Zahl der Menschen, die aufgrund des Konsums illegaler Drogen gestorben sind, im letzten Jahr um knapp 10 Prozent gestiegen ist. Ludwig forderte "flächendeckende Substitutions- und Hilfsangebote" und einen "gesellschaftlichen Konsens, dass Sucht eine schwere Krankheit ist und kein Ausgrenzungsgrund". [Zur Pressemitteilung der Drogenbeauftragten]


 

"Abolitionis-muss": Manifest zur Abschaffung von Strafanstalten und anderen Gefängnissen

Das Strafvollzugsarchiv hat ein Manifest zur Abschaffung von Strafanstalten und anderen Gefängnissen veröffentlicht, [hier] nachzulesen.

Im Strafvollzugsarchiv werden insbesondere Briefe von Gefangenen zu rechtlichen Fragestellungen beantwortet. Dazu kommt eine Verknüpfung mit der Forschung und Lehre.

Das Strafvollzugsarchiv wurde 1977 von Johannes Feest zu Beginn seiner Tätigkeit als Hochschullehrer an der Universität Bremen, Fachbereich Rechtswissenschaft, gegründet. Wie der Name nahelegt, den es seit 1983 trägt, wird dort Literatur und Rechtsprechung zum Thema Strafvollzug und anliegenden Themenbereichen zusammengetragen.

Die eigentliche Besonderheit des Strafvollzugsarchivs ergibt sich jedoch aus dessen Namen nicht. Von Beginn an gingen dort schriftliche Anfragen von Gefangenen aus dem Straf- und Maßregelvollzug ein. Diese werden von uns (ehrenamtlich) beantwortet. Daran beteiligt sich ein in Größe und Zusammensetzung variierender (kleiner) Kreis von Personen aus der Hochschule einschließlich Studierenden und Personen aus der anwaltlichen Praxis.