Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie

Fachausschuss Forensik

der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)

Förderpreis der Stiftung für Soziale Psychiatrie

Die Stiftung für Soziale Psychiatrie vergibt einen Förderpreis für innovative Projekte und Initiativen zur gesellschaftlichen Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Mit Mitteln des Förderpreises können z.B. Modellprojekte, bürgerschaftliche Initiativen, Forschungsarbeiten oder Bildungsangebote unterstützt werden, die wichtige Aspekte psychischer Erkrankungen berücksichtigen.
Förderfähig sind Vorhaben, in denen Menschen mit psychischen Erkrankungen anderen auf Augenhöhe begegnen können und Angebote, die sie in ihrem Selbstbestimmungsrecht stärken und auf die Erhaltung ihrer Menschenwürde und auf die Verbesserung ihrer Lebensqualität hinwirken.
Der Förderpreis der Stiftung für Soziale Psychiatrie wird in der Regel alle zwei Jahre vergeben, er ist z.Zt. mit 2.500 Euro dotiert.

Die Ausschreibung und weiterführende Infos finden Sie [hier].


 

Zur Lage im Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV) in Berlin (Bericht der Gewerkschaft für Verwaltung & Verkehr; 6. Januar 2021)

Die Gewerkschaft Verwaltung & Verkehr Berlin veröffentlichte am 06.Januar 2021 ebenfalls einen Bericht zur Lage im Krankenhaus des Maßregelvollzugs in Berlin. (Hier) können Sie den Bericht nachlesen.


 

Forensische Kliniken am Rande des Zusammenbruchs

Ein Recherchebericht vom 18.01.2021, veröffentlicht auf der Plattform BuzzFeed.News. Autorinnen: Carolin Haentjes & Antonia Märzhäuser/Mitarbeit: Juliane Löffler. Die Recherche ist mit einem Stipendium des netzwerk recherche gefördert worden. 
Lesen Sie [hier] den Onlinebericht.


 

 

Berliner Maßregelvollzug: Tickende Zeitbomben. (aus: DIE ZEIT; 2020/53, 17.12.2020)

Therapeuten und Ärzte schlagen schon lange Alarm: Das Elend im Berliner Maßregelvollzug produziert schwerste Straftaten. Doch die Politik ignoriert die Missstände. Lesen Sie hier den Artikel von Daniel Schäfer aus DIE ZEIT (17. Dezember 2020, Ausgabe 2020/53).


 

Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage zur Auslastung der Kliniken beim Maßregelvollzug.

Lesen Sie [hierdie Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage zur Auslastung der Kiniken beim Maßregelvollzug vom 14.12.2020.


 

Kleine Anfrage an die Bundesregierung zur Auslastung der Kliniken beim Maßregelvollzug.

Lesen Sie [hier] die kleine Anfrage zur Auslastung der Kiniken beim Maßregelvollzug vom 14.12.2020 der Abgeordneten Gökay Akbulut, Friedrich Straetmanns, Niema Movassat, Dr. André Hahn, Sylvia Gabelmann, Ulla Jelpke, Zaklin Nastic, Petra Pau, Sören Pellmann, Martina Renner, Kerstin Steinke, Dr. Kirsten Tackmann, Harald Weinberg und der Fraktion DIE LINKE.


 

Standortbestimmung zur forensisch-psychiatrischen Pflege der DGSP e.V.

Die Arbeitsgruppe "Pflege" des Fachausschuss Forensik der DGSP e. V. hat eine Standortbestimmung zur forensisch-psychiatrischen Pflege 2020 erarbeitet, die die DGSP e. V. nun veröffentlicht hat.

Mit dieser Standortbestimmung wird erstmalig die Verortung der forensisch-psychiatrischen Pflege auf der Ebene der Wissenschaft und Praxis dargestellt. Sie beschreibt zudem die Kompetenzbereiche und die Perspektiven des Berufsfeldes, um dessen Inhalte und Handeln zu verdeutlichen. Das interdisziplinäre Selbstverständnis der forensischen Psychiatrie soll gestärkt werden. Zugleich dient die Stellungnahme als bundeslandübergreifende Orientierung. Anlassgebend für die Standortbestimmung waren die Gesetzesnovellierungen des Jahres 2017 und die sich weiterhin ändernden Behandlungs- und Versorgungsstrukturen im „System Maßregelvollzug".

Lesen Sie hier [die Standortbestimmung]  sowie die [Stellungnahme] anlässlich des internationalen Tages der Pflege.


 

Jahresbericht 2019 der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter. Ein Schwerpunkt: Psychiatrische Einrichtungen.

Lesen Sie [hier] den Bericht.

"Abolitionis-muss": Manifest zur Abschaffung von Strafanstalten und anderen Gefängnissen

Das Strafvollzugsarchiv hat ein Manifest zur Abschaffung von Strafanstalten und anderen Gefängnissen veröffentlicht, [hier] nachzulesen.

Im Strafvollzugsarchiv werden insbesondere Briefe von Gefangenen zu rechtlichen Fragestellungen beantwortet. Dazu kommt eine Verknüpfung mit der Forschung und Lehre.

Das Strafvollzugsarchiv wurde 1977 von Johannes Feest zu Beginn seiner Tätigkeit als Hochschullehrer an der Universität Bremen, Fachbereich Rechtswissenschaft, gegründet. Wie der Name nahelegt, den es seit 1983 trägt, wird dort Literatur und Rechtsprechung zum Thema Strafvollzug und anliegenden Themenbereichen zusammengetragen.

Die eigentliche Besonderheit des Strafvollzugsarchivs ergibt sich jedoch aus dessen Namen nicht. Von Beginn an gingen dort schriftliche Anfragen von Gefangenen aus dem Straf- und Maßregelvollzug ein. Diese werden von uns (ehrenamtlich) beantwortet. Daran beteiligt sich ein in Größe und Zusammensetzung variierender (kleiner) Kreis von Personen aus der Hochschule einschließlich Studierenden und Personen aus der anwaltlichen Praxis.